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Die Hexe Catillon

Catherine oder Catillon Repond, die Buckelige genannt, wurde am 18. August 1663 geboren und lebte mit ihren beiden Schwestern im väterlichen Haus in Villarvolard. Ohne Vermögen und ohne Bildung blieb sie ledig.

Eines Tages entlud sich am Moléson ein heftiges Gewitter. Die Saane, die Albeuve, die Trême schienen glühendes Wasser zu führen. Plötzlich war in einem Wolkenwirbel auf dem Gipfel des Moléson Catillon zu sehen, die fröhlich mit Dämonen tanzte. Diese lösten einen gewaltigen Felsen, der durch die Bergweiden hinunterkollerte, die schönsten Kühe erschlug und schliesslich zum Stillstand kam. Dieser Felsen, der Pierre-à-Catillon, weist heute noch Abdrücke der Hexe und ihrer höllischen Kumpanen aus. Einmal hat sie einen Sturm ausgelöst und der Blitz fiel auf den Kirchturm von Avry-devant-Pont. Am folgenden Morgen fand man den Hahn des Kirchturms im Hühnerstall des Pfarrers. Ein anderes Mal verwandelte sie sich in einen Hasen und täuschte die Jäger im Gibloux.

Der Hexerei bezichtigt kam sie am 15. September 1731 als letzte Hexe im Kanton auf dem Guintzet in Freiburg auf den Scheiterhaufen

Quelle
Themenpfad :
Im Land der Greyerzer Sagen
Text :
"Légendes Fribourgeoises et Légendes de la Gruyère", Editions Gruériennes
Anpassung :
Belén Clément
Illustration :
Gisèle Rime

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